GYNEFIX (Verhütungsfaden/Kupferkette) wird bei uns seit 18!!  Jahren erfolgreich verwendet!!!

 

Sehr geehrte Patientinnen!

Durch die stete Zunahme der HPV Infektionen und die damit auftretenden Erkrankungen (Condylomen =Feigwarzen) bösartige Veränderungen am  Muttermund, gewinnt das HPV Screening an zunehmender Bedeutung.

Die HPV Viren (werden beim Geschlechtsverkehr übertragen) eingeteilt in high risk und low risk Gruppen können bei  Frauen ernsthafte Erkrankungen am Muttermund sowie Schamlippen- und Scheidenkrebs auslösen, bei den Männern kommt es zusehends mehr zu bösartigen Erkrankungen im Halsrachenbereich (Oralverkehr).

Wir bieten Ihnen als erste Ordination einen HPV Test an, den Sie zuhause selbst durchführen können. Nach wenigen Tagen erhalten Sie das Ergebnis ob Sie HPV positiv oder negativ sind und eine genaue Analyse von high risk und low risk Virengruppen bei positivem Befund.

Da der Krebsabstrich vom Muttermund nur eine beschränkte Genauigkeit aufweist, ist es nach den letzten wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Zukunft wichtig, alle zirka 2-3 Jahre einen HPV Test durchzuführen (der von der Krankenkasse bei unauffälligen Krebsabstrich nicht bezahlt wird) um das Risiko einer der oben genannten Erkrankungen zu minimieren.

Der Selbsttest kostet Euro 96.-. Abnahmesets sind in der Ordination erhältlich.

In Österreich ist die Impfung gegen HPV leider noch immer nicht in der Honorierung des Kassensystems. In anderen Ländern konnte gezeigt werden, dass bei einer flächendeckenden Durchimpfungsrate eine nahezu Ausrottung des Muttermundkrebses gelingt.

Daher appelliere ich an die werten Patientinnen, sich bzw Ihre Kinder impfen zu lassen.

FAQs - Immer wiederkehrende Fragen zum Thema Myome

Diese Fragen entstammen meiner gynäkologischen Praxis rund ums Thema Myome, sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das Fachgespräch und die Diagnostik durch einen Arzt Ihres Vertrauens wird damit keinesfalls ersetzt.

Frage:

Was sind Myome (Gebärmuttergeschwulste)?

Antwort:

Gebärmuttermyome sind gutartige (nicht karzinomatöse) Geschwulste, die sich in der Muskelwand der Gebärmutter bilden. Obwohl Gebärmuttermyome oft symptomfrei sind, können ihre Größe und Lage bei einigen Frauen Beschwerden verursachen, unter anderem auch Schmerzen und starke Blutungen.

Normalerweise bessern sich diese Symptome nach der Menopause, wenn der Östrogenspiegel, Östrogen ist das im Blut zirkulierende weibliche Hormon, drastisch absinkt. Bei Frauen in der Menopause, die Östrogenpräparate einnehmen (Hormonersatztherapie), tritt jedoch möglicherweise keine Besserung der Symptome ein.

Gebärmuttermyome können an verschiedenen Stellen der Gebärmutter auftreten und unterschiedliche Symptome verursachen.

Die Größe der Gebärmuttermyome kann von sehr klein bis zur Größe einer Honigmelone reichen. In manchen Fällen kann die Gebärmutter durch ein Gebärmuttermyom so stark anwachsen, dass sie so groß wie im fünften Schwangerschaftsmonat oder noch größer wird. Gebärmuttermyome können sich an verschiedenen Stellen der Gebärmutter bilden.

Es gibt primär drei Arten von Gebärmuttermyomen:

Subseröse Gebärmuttermyome, die sich im äußeren Teil der Gebär-mutter entwickeln und nach außen wachsen. Sie führen normalerweise nicht zur Beeinflussung der Menstruationsblutung, können jedoch aufgrund ihrer Größe und des Drucks, den sie ausüben, unangenehm sein.

Intramurale Gebärmuttermyome, die sich in der Gebärmutterwand entwickeln und ausdehnen, wodurch sich die Gebärmutter größer an-fühlt als normalerweise. Sie sind die häufigste Form der Gebärmuttermyome. Sie können zu stärkeren Menstruationsblutungen sowie zu Schmerzen oder Druckgefühlen im Becken führen.

Submuköse Gebärmuttermyome, die tief im Inneren der Gebärmutter liegen, knapp unter der Gebärmutterschleimhaut. Diese Gebärmuttermyome sind am wenigsten verbreitet, sie verursachen jedoch häufig Symptome, darunter auch sehr starke und lange Regelblutungen.

Sie haben wahrscheinlich schon unter einem anderen Namen wie Myom, Leiomyom, Leiomyomatosis und Fibromyom von Gebärmuttermyomen gehört.

Frage:

Was sind die typischen Symptome?

Antwort:

Abhängig von der Lage, der Größe und der Anzahl der Gebärmuttermyome können folgende Symptome auftreten:

  • Starke und lange Menstruationsblutungen und unübliche Monats-blutungen, manchmal mit Klümpchenbildung. Diese führen häufig zu Blutarmut.
  • Schmerzen im Beckenbereich
  • Druck oder Schwere im Beckenbereich
  • Schmerzen im Rücken oder in den Beinen
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Druck auf die Harnblase, der zu ständigem Harndrang führt
  • Druck auf den Darm, der zu Verstopfung und Blähungen führt
  • Abnorm vergrößerter Bauch.

Frage:

Wer ist am ehesten von Gebärmuttermyomen betroffen?

Antwort:

Gebärmuttermyome sind weit verbreitet, obwohl sie oft sehr klein sind und keine Probleme verursachen. 20 bis 40 % der Frauen über 35 haben Gebärmuttermyome von signifikanter Größe.

Frage:

Wie werden Gebärmuttermyome diagnostiziert?

Antwort:

Gebärmuttermyome werden normalerweise bei einer gynäkologischen Vaginaluntersuchung erkannt. Ihr Arzt wird eine Untersuchung des Beckens durchführen, um festzustellen, ob Ihre Gebärmutter vergrößert ist. Das Vorhandensein eines Gebärmuttermyoms wird meistens durch eine Ultraschalluntersuchung des Unterbauchs bestätigt.

Gebärmuttermyome können auch durch Magnetresonanz (MR) und Computertomographie (CT) bestätigt werden. Ultraschall, MR und CT sind schmerzfreie Untersuchungsformen. Die geeignete Therapie hängt von der Größe und der Lage des Gebärmuttermyoms und vom Schweregrad der Symptome ab.

Frage:

Wie werden Gebärmuttermyome behandelt?

Antwort:

Die meisten Gebärmuttermyome sind symptomfrei und müssen nicht behandelt werden. Wenn sie jedoch Symptome verursachen, ist eine medikamentöse Therapie oft der erste Schritt bei der Behandlung. Diese könnte die Verschreibung einer Antibabypille oder eine Hormontherapie beinhalten. Bei vielen Patientinnen können mit dieser Behandlung die Symptome unter Kontrolle gebracht werden, und eine weitere Therapie ist nicht erforderlich. Einige Hormontherapien werden daher im Allgemeinen nur vorübergehend angewandt, da sie Nebenwirkungen haben und andere Risiken mit sich bringen, wenn sie über einen längeren Zeitraum angewandt werden. Oft wachsen Gebärmuttermyome nach Beendigung der Therapie erneut nach.

Der nächste Schritt ist der Versuch, einen minimal-invasiven Eingriff durchzuführen. Zu den gebräuchlichsten Behandlungsmöglichkeiten zählen:

Embolisierung der Gebärmutterarterie (oder des Gebärmuttermyoms):

Auf dieses neue, nicht chirurgische Verfahren werden wir in dieser Broschüre später eingehen. Es besteht vereinfacht ausgerückt darin, dass ein auf Eingriffe spezialisierter Radiologe einen kleinen Schnitt in der Leistengegend vornimmt und ein kleines Röhrchen, einen sogenannten Katheter, durch die Arterie schiebt. Wenn der Katheter die Gebärmutterarterie erreicht hat, werden kleine Kunststoff- oder Gelatinepartikel freigesetzt, um den Blutfluss im Tumor zu unterbrechen, wodurch dieser zum Schrumpfen gebracht wird.

Operative Myomausschälung:

Die Myomausschälung ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem nur die Gebärmuttermyome entfernt werden und nicht die gesamte Gebärmutter, hier bleibt daher die Möglichkeit, Kinder zu gebären, erhalten.

Katheter

Oberschenkelschlagader
Ein Katheter wird durch einen Schnitt in der Haut in eine Arterie einge-führt und in die Gebärmutter geschoben.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Myomausschälung durchzuführen, darunter auch die hysteroskopische Myomektomie, die laparoskopische Myomektomie und die abdominale Myomektomie.

Hysteroskopische Myomektomie:

Die hysteroskopische Myomektomie wird nur bei Gebärmuttermyomen angewandt, die knapp unter der Gebärmutterschleimhaut liegen und in die Gebärmutterhöhle hineinragen. Es ist kein chirurgischer Einschnitt erforderlich. Der Arzt führt durch die Vagina und den Gebärmutterhals einen Spiegel auf einer flexiblen Halterung (Hysteroskop) in die Gebärmutter und entfernt das Gebärmuttermyom unter Verwendung spezieller chirurgischer Instrumente, die am Spiegel befestigt sind. Normalerweise ist dies eine ambulante Behandlung, die durchgeführt wird, während die Patientin unter Narkose und nicht bei Bewusstsein ist.

Laparoskopische Myomektomie:


Die laparoskopische Myomektomie kann angewandt werden, wenn sich das Gebärmuttermyom an der Außenseite der Gebärmutter befindet. Durch kleine Einschnitte schiebt der Arzt eine Sonde, auf der eine kleine Kamera befestigt ist, sowie eine weitere Sonde mit chirurgischen Instrumenten in das Innere der Bauchhöhle und entfernt die Tumore. Dieser Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt, die Patientin ist nicht bei Bewusstsein.

Abdominale Myomektomie
:

Dies ist ein chirurgischer Eingriff, bei man durch einen Schnitt in der Bauchdecke zur Gebärmutter gelangt und danach durch einen Schnitt in die Gebärmutter den Tumor entfernt. Nachdem die Gebärmuttermyome entfernt wurden, wird die Gebärmutter zugenäht. Die Patientin ist unter Vollnarkose und nicht bei Bewusstsein, ein mehrtägiger Spitalsaufenthalt ist erforderlich.
Während durch eine Myomausschälung häufig erfolgreich die Symptome bekämpft werden können, gilt, je mehr Gebärmuttermyome vorhanden sind, desto weniger erfolgreich wird ein chirurgischer Eingriff sein. Außerdem können Gebärmuttermyome einige Jahre nach der Myomausschälung erneut nachwachsen.

Hysterektomie (Operative Gebärmutterentfernung):

Eine Entfernung der Gebärmutter wird entweder durch die Vagina oder in einer Operation am offenen Abdomen durchgeführt. Die Operation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert sieben bis acht Tage Spitalsaufenthalt und eine vier- bis sechswöchige Rekonvaleszenz.
Hysterektomie ist heute die am meisten verbreitete Therapie für Frauen, die an Gebärmuttermyomen leiden. Die Hysterektomie wird normalerweise bei Patientinnen vorgenommen, die nicht mehr im gebärfähigen Alter sind oder bei Frauen, denen bewusst ist, dass sie nach dem Eingriff nicht mehr schwanger werden können.

Frage:

Was versteht man unter Embolisierung von Gebärmuttermyomen?

Antwort:

Dies ist eine neue Alternative für Frauen, die von Medizinern auch als Embolisierung der Gebärmutterarterie bezeichnet wird. Es handelt sich dabei um einen minimal-invasiven Eingriff, was bedeutet, dass nur ein kleiner Schnitt in der Haut erforderlich ist. Beim Eingriff ist die Patientin bei Bewusstsein, sie erhält aber ein Beruhigungsmittel – ist benommen und fühlt keinen Schmerz.

Die Embolisierung der Gebärmuttermyome wird durch einen auf Eingriffe spezialisierten Radiologen durchgeführt, einen Arzt, der speziell für diese Eingriffe und andere Anwendungsformen der minimal-invasiven Chirurgie ausgebildet ist.

Winzige Partikel dringen durch den Katheter ein und verkeilen sich in den kleinen Blutgefäßen, wodurch der Blutstrom zum Gebärmuttermyom blockiert wird.
Der auf Eingriffe spezialisierte Radiologe macht in der Leistengegend einen kleinen Einschnitt in die Haut (weniger als 5 mm lang) und führt einen Katheter in eine Arterie ein. Der Katheter wird durch die Arterie in die Gebärmutter geleitet, während der auf Eingriffe spezialisierte Radiologe unter Verwendung eines beweglichen Röntgenapparats (Röntgenoskopie) den Fortschritt des Eingriffs beobachtet. Der auf Eingriffe spezialisierte Radiologe injiziert kleine Kunststoff- oder Gelatinepartikel mit der Größe von Sandkörnern in die Arterie, die das Gebärmuttermyom mit Blut versorgt. Dadurch wird der Blutstrom abgeschnitten und der Tumor (bzw. die Tumore) schrumpft (schrumpfen). Normalerweise wird diese Behandlung dann an einer Arterie auf der anderen Seite der Gebärmutter wiederholt.

Bei der Embolisierung von Gebärmuttermyomen ist normalerweise ein Spitalsaufenthalt von einem Tag erforderlich. Üblicherweise werden nach dem Eingriff schmerzstillende und abschwellende Medikamente verschrieben, um Krämpfe und Schmerzen zu bekämpfen, die sehr häufig als Nebenwirkungen auftreten. Gelegentlich kann als Nebenwirkung Fieber auftreten, das normalerweise mit Paracetamol behandelt wird. Die Rekonvaleszenz dauert normalerweise ein bis zwei Wochen, sie kann allerdings auch länger sein.

Die Embolisierung von Gebärmuttermyomen wird in den anglo-amerikanischen Ländern und Frankreich erst seit fünf Jahren angewandt. Embolisierungen in anderen Organen (Leber) sind nicht neu. Das Verfahren wird heute landesweit in Spitälern und Ambulanzen angewandt.

Frage:

Wie erfolgreich ist die Behandlung durch Embolisierung der Gebärmuttermyome?

Antwort:

Studien zeigen, dass es bei 78 % bis 94 % der Frauen, die sich einem solchen Eingriff unterzogen haben, zu einer deutlichen Besserung der Schmerzen und der anderen Symptome kam. Das Verfahren wurde sogar bei mehrfachen Gebärmuttermyomen erfolgreich angewandt. Bei Frauen, die sechs Jahre beobachtet wurden, wurde kein Nachwachsen festgestellt.

Frage:

Ist die Entfernung von Gebärmuttermyomen mit Risiken verbunden?

Antwort:

Die Embolisierung von Gebärmuttermyomen kann als sehr sicher betrachtet werden, wie bei nahezu allen medizinischen Eingriffen sind auch mit dieser Behandlungsform einige Risiken verbunden. Die meisten Frauen haben in den ersten Stunden nach dem Eingriff mittlere bis starke Schmerzen und Krämpfe. Einige klagten über Übelkeit und Fieber. Diese Symptome können durch die Verabreichung geeigneter Medikamente kontrolliert werden. Einige Patienten erlitten Infektionen, die normalerweise mit Antibiotika kontrolliert werden können. Es wurde auch berichtet, dass bei einem Prozent der Eingriffe das Risiko besteht, die Gebärmutter zu verletzen, was zu einer Entfernung der Gebärmutter führen kann. Eine geringe Anzahl Patientinnen kam nach der Embolisierung in die Menopause.

Die Myomektomie und die Hysterektomie bergen jedoch auch Risiken, wie Infektionen und Blutungen, die Transfusionen erforderlich machen. Bei Patientinnen, die sich einer Myomektomie unterziehen, kann es zu Adhäsionen kommen, bei denen Gewebe und Organe im Bauchraum zusammenwachsen, was zu Unfruchtbarkeit führen kann.

Sie sollten mit Ihrem Arzt über die möglichen Nebenwirkungen sprechen, bevor Sie sich für eine Behandlungsform entscheiden.

Frage:

Kann die Fruchtbarkeit beeinflusst werden?

Antwort:

Einige Frauen, die sich einer Embolisierung der Gebärmuttermyome unterzogen haben, wurden nach dem Eingriff schwanger, die Studien über die Schwangerschaftsrate nach derartigen Eingriffen sind jedoch noch nicht abgeschlossen.

Frage:

Was ist ein auf Eingriffe spezialisierter Radiologe?

Antwort:

Auf Eingriffe spezialisierte Radiologen sind Ärzte, die eine spezielle Ausbildung besitzen, mit winzigen Miniaturinstrumenten Diagnosen zu erstellen und Behandlungen durchzuführen, wobei sie den Eingriff an einem Röntgengerät oder einem anderen bilddarstellenden Gerät verfolgen.

Normalerweise führt der auf Eingriffe spezialisierte Radiologe die Eingriffe durch einen sehr kleinen Schnitt in der Haut durch, der etwa die Größe einer Bleistiftspitze hat. Die Behandlungen der auf Eingriffe spezialisierten Radiologie sind normalerweise für die Patienten angenehmer als chirurgische Eingriffe, denn sie erfordern keine großen chirurgischen Schnitte und bringen weniger Schmerzen und kürzere Spitalsaufenthalte mit sich. Der auf Eingriffe spezialisierte Radiologe arbeitet eng mit Ihrem Gynäkologen als behandelnden Arzt, um sicherzustellen, dass Sie die bestmögliche Behandlung erhalten.

Für nähere Informationen über Gebärmuttermyome und ihre Behandlung sprechen Sie am Besten mit Ihrem Gynäkologen.

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